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ein Projekt des Dorferneuerungsverein Loosdorf
Obm. Günter Poschacher


 

E-Mobilitätszentrum LOOSDORF

 Bericht E-Stammtisch  im Winkelauer Hof 28.01.2011

Organisation und Präsentation: Arbeitskreisleiter Günter Poschacher

 Der 2. Stammtisch fand aus technischen Gründen im Theaterstadel Winkelau statt .

 Ziel der Stammtische: Information über Klimawandel und Energiewende, Motivation

Leute vom Auto auf das (E-)Fahrrad oder E- scooter zu bringen .

 Entscheidend wird die Dokumentation der tatsächlich durch das Rad eingesparten Autokilometer sein. 

Grundsätzlich geht es auch um eine nachhaltige Änderung der Lebensgewohnheiten um Energie zu sparen oder diese effizienter zu nutzen.

An diesem Stammtisch sollte der „Startschuss“  fallen:

Unter dem Motto „Ich bin dabei“ – mein Beitrag zum Klimaschutz - trugen sich nahezu  alle Gäste in einer Liste ein und vermerkten ihren Beitrag zum Klimaschutz . Somit wurde eine Gruppe von Personen gefunden die vorbildlich und beispielgebend ihre Lebensgewohnheiten klimafreundlicher gestalten.

 Bgm Karl Nagl berichtete über Förderungen und Maßnahmen der Gemeinde Fallbach .

Diese fördert Elektrofahrräder mit € 50.- und E - Scooter mit € 100.-

In jeder Gemeinde im Land um Laa wird 2011 eine Solartankstelle eingerichtet, Strombezug wird zunächst gratis zur Verfügung gestellt. Dafür soll die Förderung des Landes NÖ für eine Kombination Tanksäule mit PV-Anlage mit einer Förderung von 75% der Kosten, max. 7500€ Fördersumme, in Anspruch genommen werden. Diese Förderung gilt noch bis 31. 12. 2011.

Edwin Hanak:

Das Land NÖ fördert 2011 nur mehr den Ankauf von Elektrorollern mit € 300.- Die Förderung für E- Fahrräder wurde leider aufgelassen.

Derzeit gibt es keine direkte Förderung von PV- Anlagen durch Bund oder Land , aber:

Entgegen ersten Meldungen wird die Bundesregierung 32 Millionen Euro für Förderungen 2011 bereitstellen. Zumindest sieht es ein brandneuer Entwurf so vor.

Damit könnten Photovoltaik-Anlagen mit einer Größenordnung von 27-30 Megawatt Peak errichtet werden. Die neue Förderstruktur wird voraussichtlich noch im Frühjahr beschlossen werden.
 Die Struktur der Förderung soll im Prinzip erhalten bleiben. Auch bei den Investitionsförderungen soll sich etwas ändern. Weiterhin wird die Förderung aus dem Klima- und Energiefonds geleistet, die Höhe pro Kilowatt Peak wird allerdings von 1.300 Euro auf ca. 1.150 Euro gekürzt werden. Die genaue Summe steht noch nicht fest. Offizielle Bestätigungen dafür liegen aber noch nicht vor. In Österreich sind mit Ende 2010 fast 60 Megawatt Photovoltaik-Leistung installiert. Mit einem Gleichstand der Stromkosten zwischen Photovoltaik und gelieferten Normalstrom wird in Deutschland bis 2013 und in Österreich bis 2015 gerechnet. Fachleute meinen zwar, dass eine Überförderung der Photovoltaik (wie in anderen Ländern passiert), für die gesamte Branche nicht hilfreich sei, dass jedoch noch einige Jahre gute Rahmenbedingungen notwendig seien um das angepeilte Ziel von 8% der Stromerzeugung durch Photovoltaik bis zum Jahre 2020 zu erreichen.

Der Einbau von PV-Anlagen und anderen klimafreundlichen Energiesystemen erhöht allerdings die Wohnbauförderungen im Zuge eines Neubaus oder einer Althaussanierung.

 

Der Höhepunkt des Stammtischabends war der, von Arbeitskreisleiter Günter Poschacher präsentierte Film „Die 4. Revolution“

Der Film von Carl-A. Fechner zeigt Wege zur Energieautonomie auf.

 

Vorschau:

Beim Stammtisch am 2. April 2011 wird der Radsaisonauftakt stattfinden . Möglichst viele (E-)RadlerInnen sollen sich in der Winkelau treffen und sich als Alltagsradler deklarieren.

Die Kilometerstände aller Fahrräder und Scooter werden notiert, die Radler vermerken die gefahrenen Alltagskilometer in einem Radfahrtenbuch  bis zum nächsten Radrekordtag am 17. Sept. 2011 . Alle Teilnehmer können im Zuge einer Verlosung schöne Preise gewinnen. Die Radkilometer werden in eingesparte Tonnen CO2 umgerechnet und dokumentiert.

Geplant: Einen Bericht über das Projekt „Landrad“ in Vorarlberg und über andere Projekte zum Thema Alltagsradeln und E- Mobilität .

  

Für den Bericht : Edwin Hanak