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ein Projekt des Dorferneuerungsverein Loosdorf
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E-Mobilitätszentrum LOOSDORF Bericht vom 1. Stammtisch im Winkelauer Hof 12.11.2010 Am 17.09.2010 wurde , gemeinsam mit Radland NÖ , das E- Mobilitätszentrum in Loosdorf gegründet, mit der Absicht der Elektromobilität im Weinviertel zu einem raschen Durchbruch zu verhelfen und die Ziele der Klimabündnisgemeinden in der Bevölkerung zu verankern. Da Photovoltaik im Land um Laa eine bedeutende Rolle spielt sind Energiewende und E- Mobilität eng mit ihr verknüpft . Am 12. November 2010 fand der erste Stammtisch im „Winkelauer Hof“ statt. Das Motto des Abends lautete : „Wir müssen im Kleinen bei uns selbst beginnen!“ Stammtischleiter Günter Poschacher zeigte den beeindruckenden Film „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore , über den globalen Klimawandel und dessen Folgen für das Leben auf der Erde . „Und was kann ich tun?“ - lautete die Frage nach dem Film. Bei der anschließenden Diskussion waren sich die Gäste einig dass viele kleine Maßnahmen zur Energieeinsparung den CO2 Ausstoß nachhaltig reduzieren können. Pfarrer Johannes Cornaro rief zur Mäßigung beim Energieverbrauch auf . Zur Erinnerung und Gedächtnisstütze verteilte Günter Poschacher einen kleinen Maßnahmenkatalog mit Vorschlägen zum Energiesparen im Alltag. Ein Vorschlag passt besonders gut zum E-mobilen Dorf Loosdorf: „0 – Km mit dem Auto im Ort – wir gehen oder fahren mit dem (E-)Rad“. Bgm Karl Nagl berichtet, dass in der Gemeinde entsprechende Photovoltaikanlagen installiert werden um den zusätzliche Strombedarf für die Mobilität über die Sonne abdecken zu können . Die Gemeinde wird auch private Solaranlagen künftig unterstützen. Informationen dazu im Gemeindeamt oder über die Homepage des Dorferneuerungsvereines www.e-mobiles-dorf.at Das e- mobile Dorf könnte künftig auch mit einer besonderen Attraktion aufwarten, nämlich, mit einem Moto-Cross Parcours für elektrisch betriebene Geländemaschinen (ZERO Motorcycles ). Die Infrastruktur dazu wäre in der Winkelau vorhanden. Bgm Nagl will das Projekt auf Realisierbarkeit überprüfen. Edwin Hanak schlägt vor , alle Energiesparmassnahmen, im privaten wie im öffentlichen Bereich zu dokumentieren . Jeder Haushalt, der bei der Energiesparaktion mitmacht, sollte ein „Energietagebuch führen“ in dem die Maßnahmen und der Einspareeffekt verzeichnet sind. Am Ende des Jahres wird evaluiert , die Gesamtreduktion des CO2 Ausstoßes errechnet und an Klimabündnis NÖ weitergeleitet. Dabei entsteht einen Win-Win- Situation : Man spart Geld, reduziert den CO2 Ausstoß und verbessert die Lebensqualität.
Für den Bericht : Edwin Hanak
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